Zum Inhalt springen

Der Klick dauert zwei Sekunden. Das Problem sind die Plugins.

WordPress selbst zu aktualisieren ist einfach. Riskant wird es durch zwanzig Erweiterungen von zwanzig Herstellern, die alle ihrem eigenen Zeitplan folgen. Wir prüfen vorher, statt hinterher zu reparieren.

Eine Pluginliste, in der ein Eintrag rot markiert und danach abgehakt ist
Die vier üblichen Ausgänge

Die vier üblichen Ausgänge eines WordPress-Updates

Von harmlos bis teuer — meistens in dieser Reihenfolge.

  1. 01

    Es läuft durch

    Der Normalfall — und trotzdem der Moment, in dem geprüft werden muss, ob Formulare und Shop noch funktionieren.
  2. 02

    Das Layout verrutscht

    Meistens ein Theme oder Page-Builder, der einer Änderung im Kern hinterherhinkt.
  3. 03

    Eine Funktion fällt aus

    Kontaktformular, Terminbuchung, Newsletter-Anmeldung. Fällt oft erst auf, wenn Anfragen ausbleiben.
  4. 04

    Weißer Bildschirm

    Zwei Erweiterungen vertragen sich nicht mehr. Ohne aktuelle Sicherung wird daraus ein langer Tag.
Vier Ebenen

Eine WordPress-Seite ist nie nur WordPress.

Vier Ebenen wollen aktuell gehalten werden — und drei davon kommen von Dritten. Genau da entstehen die Konflikte.

  • Kern

    WordPress selbst

    Sicherheits- und Wartungsversionen erscheinen häufig, größere Versionen mehrmals im Jahr. Der Kern ist selten das Problem.

    Risiko: Gering — wenn Themes und Plugins mitziehen.

  • Erweiterungen

    Plugins

    Die eigentliche Baustelle. Zwanzig Plugins bedeuten zwanzig Hersteller mit eigenen Zeitplänen und eigener Sorgfalt.

    Risiko: Hoch — hier entstehen fast alle Konflikte.

  • Darstellung

    Theme & Page-Builder

    Gekaufte Themes und Builder greifen tief ein. Wer Anpassungen direkt im Theme gemacht hat, verliert sie beim Update.

    Risiko: Hoch bei gekauften Themes ohne Child-Theme.

  • Server

    PHP-Version

    Der Hoster schaltet irgendwann ab. Alte Plugins laufen dann nicht mehr — die Seite bleibt schlicht weiß.

    Risiko: Planbar, wird aber regelmäßig übersehen.

Monatliche Routine

Erst auf der Kopie. Immer.

Automatische Updates ohne Prüfung sind der Grund, warum Websites unbemerkt kaputtgehen. Bei uns läuft jedes Update erst auf einer Kopie, wird dort geprüft und danach live nachgezogen.

Ausnahme: kritische Sicherheitslücken. Die werden sofort geschlossen, die Prüfung folgt unmittelbar danach.
  1. 01

    Sicherung anlegen

    Vollständige Kopie von Dateien und Datenbank, bevor irgendetwas angefasst wird. Der Rückweg steht, bevor der Hinweg beginnt.
  2. 02

    Auf der Kopie einspielen

    Kern, Plugins und Theme werden auf einem Testsystem aktualisiert — nicht auf der Seite, die Ihre Kunden gerade sehen.
  3. 03

    Prüfliste durchgehen

    Startseite, Formulare, Suche, Shop, mobile Darstellung. Erst wenn das sitzt, geht es weiter.
  4. 04

    Live nachziehen

    Die geprüfte Kombination wird auf der Live-Seite eingespielt. Bekannte Konflikte sind zu diesem Zeitpunkt bereits gelöst.
  5. 05

    Protokoll

    Sie bekommen eine kurze Aufstellung: was aktualisiert wurde, was auffiel, was wir empfehlen. Nachvollziehbar statt auf Zuruf.
Nach jedem Update

Sechs Dinge, die geprüft werden — bevor jemand anderes sie findet.

Ein Update, das durchläuft, heißt nicht, dass alles funktioniert. Kaputt ist meistens das, was niemand täglich benutzt.

  • Kontaktformular

    Eine Testnachricht wird abgeschickt und muss auch im Postfach ankommen — nicht nur ohne Fehlermeldung durchlaufen.

  • Mobile Darstellung

    Startseite und zwei Unterseiten auf echtem Handyformat, nicht nur im verkleinerten Browserfenster.

  • Shop & Kasse

    Bei WooCommerce eine Testbestellung bis zur Bestätigungsseite. Eine stille Störung in der Kasse ist die teuerste.

  • Ladezeit

    Vorher-nachher-Vergleich. Ein neues Plugin, das die Seite spürbar verlangsamt, fällt sofort auf.

  • Fehlerprotokoll

    Ein Blick ins Server-Log zeigt Warnungen, die im Browser unsichtbar bleiben, aber auf ein Folgeproblem hindeuten.

  • Google-Sicht

    Search Console prüfen: keine neuen Fehler, keine plötzlich gesperrten Seiten, Sitemap weiterhin erreichbar.

Plugin-Hygiene

Jedes Plugin ist eine Tür. Auch die, die niemand mehr benutzt.

Deaktiviert heißt nicht entfernt — der Code liegt weiterhin auf dem Server und bleibt angreifbar. Bei der Übernahme einer Seite räumen wir deshalb zuerst auf.

  • Ausmisten

    Deaktivierte und ungenutzte Plugins werden entfernt, nicht nur abgeschaltet.

  • Doppelungen auflösen

    Zwei SEO-Plugins oder drei Caching-Lösungen nebeneinander behindern sich gegenseitig.

  • Verwaiste erkennen

    Plugins ohne Update seit über einem Jahr werden ersetzt — bevor eine Lücke bekannt wird.

  • Nulled ist tabu

    Kostenlos weitergegebene Premium-Plugins enthalten regelmäßig fremden Code. Sie fliegen ausnahmslos raus.

  • Anpassungen sichern

    Eigener Code gehört ins Child-Theme oder ein eigenes Plugin, damit er das nächste Theme-Update überlebt.

Seite ohne Betreuung?

Wir übernehmen auch Seiten, die wir nicht gebaut haben.

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Was läuft, was ist veraltet, was gehört raus. Danach sagen wir offen, ob laufende Wartung reicht — oder ob der Aufwand in eine neue Seite besser investiert wäre.

Updates von der Liste streichen.

Schicken Sie uns die Adresse Ihrer Website. Wir sehen nach, was installiert ist, wie aktuell es ist und was zuerst gemacht werden sollte — ohne Kosten und ohne Verpflichtung.

Angebot anfordern

Das Formular wird geladen …

Datenschutzhinweise

Die Hinweise werden geladen …