Ein Backup zählt erst, wenn es zurückgespielt wurde.
Fast jede Website hat irgendeine Sicherung. Die entscheidende Frage ist, ob sie im Ernstfall vollständig ist, wie alt sie ist und wer sie zurückspielen kann. Wir beantworten alle drei vorher.
Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal installiert.
Es gibt kein Plugin, das eine Website sicher macht. Es gibt fünf Dinge, die regelmäßig passieren müssen — und genau daran scheitert es meistens.
-
01
Updates
System, Erweiterungen und PHP aktuell halten. Vorher auf einer Kopie geprüft, damit kein Update die Seite umwirft. -
02
Zugänge
Eigene Konten statt Sammel-Login, Zwei-Faktor im Backend, Rechte nur so weit wie nötig. Ausgeschiedene Mitarbeiter werden entfernt. -
03
Härtung
Backend-Zugang einschränken, Login-Versuche begrenzen, Serverkonfiguration und Verschlüsselung prüfen. -
04
Sicherung
Tägliche Kopie von Dateien und Datenbank an einem zweiten Ort — mit Aufbewahrung über mehrere Wochen. -
05
Überwachung
Erreichbarkeit, Zertifikatslaufzeit und auffällige Dateiänderungen laufen auf ein Monitoring, das uns meldet statt Sie.
Backup-Konzept
Was wir sichern — und wo wir es sichern
Eine Sicherung auf demselben Server ist keine Sicherung. Wenn der Server ausfällt oder verschlüsselt wird, ist beides weg. Deshalb liegt jede Kopie an einem zweiten Ort.
- Was gesichert wird
- Datenbank und alle Dateien — Bilder, Dokumente, Konfiguration, Erweiterungen. Nicht nur die Inhalte.
- Wie oft
- Täglich automatisch. Vor jedem Update zusätzlich eine Sicherung, die vorher steht.
- Wo
- Auf getrenntem Speicher in Deutschland, außerhalb des Webservers.
- Wie lange
- Mehrere Wochen rückwirkend, damit auch ein spät entdeckter Schaden noch vor seinem Anfang liegt.
- Wiederherstellung
- Wir spielen zurück — vollständig oder nur einzelne Inhalte.
Sechs Fragen an Ihre jetzige Website.
Wenn Sie bei zwei oder mehr Fragen zögern, lohnt sich ein Gespräch. Nicht als Verkaufstermin — als Bestandsaufnahme.
-
Frage 1
Wissen Sie, welche Version Ihres Systems gerade läuft?
Wenn niemand es sagen kann, wird es vermutlich auch nicht aktualisiert. -
Frage 2
Wann wurde zuletzt ein Update eingespielt?
Liegt der Termin mehr als drei Monate zurück, sind bekannte Lücken offen. -
Frage 3
Wo liegt Ihre letzte Sicherung?
Auf demselben Server heißt: bei einem Serverschaden ist beides verloren. -
Frage 4
Wurde die Sicherung schon einmal zurückgespielt?
Ungetestete Sicherungen sind erfahrungsgemäß in jedem dritten Fall unvollständig. -
Frage 5
Wer hat Zugang zum Backend?
Alte Konten von Dienstleistern und Ex-Mitarbeitern sind ein häufiger Einstiegspunkt. -
Frage 6
Wie erfahren Sie von einem Ausfall?
Wenn die Antwort "durch einen Anruf" lautet, fehlt die Überwachung.
Wir sehen uns Ihre Website an und sagen Ihnen, welche Version läuft, wie es um die Sicherungen steht und was zuerst zu tun ist. Ohne Kosten und ohne Verpflichtung.
Vier Schritte, in dieser Reihenfolge.
Der häufigste Fehler im Ernstfall: sofort die alte Sicherung einspielen. Damit ist die Lücke wieder da — und die Spuren sind weg.
-
Schritt 1
Seite vom Netz
Wartungsseite statt entstellter Startseite. Das stoppt weiteren Schaden und schützt Besucher vor Weiterleitungen. -
Schritt 2
Sichern, nicht löschen
Der befallene Stand wird gesichert — für die Ursachensuche und, falls Daten betroffen sind, für die Meldung. -
Schritt 3
Lücke schließen
Erst wenn klar ist, wie der Zugriff erfolgte, wird eine saubere Sicherung eingespielt und das System aktualisiert. -
Schritt 4
Zugänge erneuern
Alle Passwörter neu, unbekannte Konten entfernt, danach mehrere Tage verschärfte Beobachtung.
Lieber vorher als nachher.
Sicherheit und Backups sind Teil jedes Wartungspakets — nicht als Zusatzposten, sondern als das, wofür Wartung eigentlich da ist. Alle Pakete im Überblick.